Die Fahne

Fahnen- und Standartenabordnungen repräsentieren ihre Institution, ihren Verein in der Öffentlichkeit. An ihrem Auftreten und Erscheinungsbild wird der dazugehörige Verein von der Öffentlichkeit in erster Linie gemessen. Deshalb ist, genauso wie bei der Bekleidung (Tracht, Uniform usw.) der Mitglieder, stets auf den Anlass entsprechende Kleidung und Ausstattung der Fahnenabordnung zu achten. "A gschlamperte Fahnenabordnung - a gschlamperter Verein.", mit dieser aufrüttelnden Aussage konfrontierte Hans Menzinger seine Zuhörer.

Alleine in den Bayerischen Vereinen und Organisationen gebe es 30.000 Fahnen und Standarten, die kirchlichen und militärischen nicht mitgerechnet. "Die Fahne stellt neben dem ideellen Wert auch einen nicht unerheblichen finanziellen Wert (ca. 10 bis 15.000 Euro) des Vereins dar.", informierte Menzinger.


Geschichte unserer Fahne

18. Mai 1924

Erste eigene Fahne, auf der Vorderseite der Marienplatz Weilheim und auf der Rückseite der Schmied von Kochel. Damaliger Patenverein war "Almrausch"- Sulz, Peißenberg. Hergestellt worden ist diese Fahne im Kloster Polling.

10. Mai 1964

Neue Fahne, auf der Vorderseite ist der Marienplatz von Weilheim zu sehen, auf der Rückseite Patrona Bavariae, die sogenannte Degler Madonna. Hergestellt von der Firma Auer aus München.